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Ist Kaffee gesund?

Updated: Apr 2, 2020


Ende des 17. Jahrhunderts war Kaffee in einigen Regionen sogar verboten. Dies jedoch nicht weil er ungesund war, wie man es dem Volk kommunizierte. Die eigentlichen Gründe waren Egoistischer Natur.



Kolonialprodukte sollten keine Verwendung finden. Es waren Konkurrenzprodukte.

Zusätzlich stellte sich die Kirche gegen den Kaffee, der von Ungläubigen kam. Sie unterstütze das Gerücht, Kaffee wäre schlecht für die Gesundheit. Als "schwarzes Getränk des Teufels" wurde es bekannt gemacht.


Um allen die Krone aufzusetzen hatte schlussendlich auch die Politik großes Interesse Kaffeehäuser zu belasten. Orte, wie diese Kaffeehäuser waren unkontrollierbar. Hier fanden Kommunikationen statt, an denen man kritisch über die Politik sprach.


Nach dem Politik, Wirtschaft und Religion, dem Kaffee einen negativ Stempel aufdrückten, unterstützten Halbwissenschaften diese mit unkorrekten Aussagen über die Gesundheit. Eigentlich ein Wunder, dass wir heute so gern Kaffee genießen.


In den 70er Jahren tranken Sportler vermehrt Kaffee um ihre Leistungen zu verbessern. Die Wissenschaft ging erneut an das Thema Kaffee heran und bestätigt auch noch heute, das Kaffee nicht mehr entwässert als normales Wasser oder Orangensaft. Alle Flüssigkeiten, die wir zu uns nehmen, sorgen für ein Wasserlassen. Dies bedeutet jedoch nicht, wie damals angenommen, dass es dem Körper Wasser entzieht.



Generell entstehen bei allen gerösteten und gegrillten Lebensmitteln "Cancerogen", die krebserregend sind. Würde man diese in sehr starker Konzentration zu sich nehmen, dann wären diese ungesund. Doch im Kaffee ist dieser Stoff bis heute noch nie nachgewiesen worden.


Antioxydanzien. Diese sind im Kaffee in höheren Anteilen enthalten. Genau wie in Früchten oder Gemüse, schützen diese den Körper und fangen toxische Teile im Körper ab. Noch kann man den mechanischen Weg von Antioxydanzien wissenschaftlich nicht nachvollziehen, ihre Wirkung ist jedoch bestätigt.



Das Koffein steht auch gern unter Beobachtung. Hier ist es so, dass es eine Wirkung im Körper von etwa 20 Minuten verursacht und nach 5 bis 6 Stunden abgebaut ist. In dieser kurzen Wirkzeit erhöht dieses kurzzeitig die geistige und körperliche Leistung. Tatsächlich gibt es nach längerer und größerer Konsumzeit ein Abhängigkeitsgefühl. Dieses kann bei plötzlichen Abbruch von Kaffeekonsumation zu Entzugserscheinungen führen, welche nach etwa 5 Tagen langsam nachlassen. Gefährlich ist dies jedoch ebensowenig.


Am Ende ist es doch erstaunlich, wie sich Kaffee aus seinem schlechten Ruf mit der Zeit an eine Position gestellt hat, die dank der moderneren Wissenschaft diesem sogar gesunde Wirkungen zusagt. Ist das der heilige Gral, weshalb Italiener eine höhere Lebenserwartung haben?



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