Zutaten &  deren Funktion

 

3 cl Schottischen Whisky = Spirituose

3 cl Honiglikör = Zuckerquelle

 0,5 cl Kräuterbitter  = Bitterquelle

3 cl Schmelzwasser = Wasserquelle

Oder

3 cl Drambuie = Bitter & Zuckerquelle

3 cl Schottischer Whisky = Spirituose

3 cl Schmelzwasser = Wasserquelle

Dekoration:

Orangenzeste

Glas:

Tumbler

Kategorie:

Cocktail

 

 

HISTORIK:

 

Einen Rusty Nail kann man aus fertigen Zutaten bauen, oder aber auch diese einzeln selbst komponieren. Der WOW Effekt am Gast kann man so garantieren, wenn man keine Fehler macht. Bei einem Rusty Nail raten wir von rauchigen oder torfigen Whisky´s ab. 

Interessant ist vor allem zu beobachten wie schon allein die Wahl des Honigs das Gesamtbild enorm verändern.

1950 finden wir die ersten schriftlichen Erwähnungen in Amerika. Spannend, da die Hauptzutaten eigentlich schottisch sind.

Auf dem Bild zu sehen: Die Werbung, womit Drambuie ihr Produkt in Verbindung mit dem Cocktail bewarb.

Wie viel Wahrheiten in einem Marketing stecken mag jedoch oft stark bezweifelt werden.

Das zwei Brüder, dessen Existenz bislang nicht belegt werden konnte sich auf Grund eines Rezeptes duellierten und somit aufeinander schossen, ist schon schwer nach zu vollziehen.

Wissen tuen wir jedoch, dass der Cocktail sich in den 1950er Jahren in den USA allmählich durchsetzte, nachdem er bereits 1937 von einem Barmann namens F. Benniman erfunden wurde, sich aber noch nicht sofort etablierte. Den Namen verdankt der Drink offenbar seiner leichten Rosteinfärbung