Zutaten &  deren Funktion

 

6 cl London Dry Gin = Spirituose

1,5 cl Zitronensaft = Zitrusquelle

1,5 cl Zuckersirup = Zuckerquelle

1 cl Schmelzwasser = Wasserquelle

Dekoration:

Basilikum

Glas:

Tumbler

Kategorie:

Smash

 

 

HISTORIK:

Begonnen hat der Gin Basil Smash seinen Weg in Hamburg in den Händen von Jörg Meyer, der oben im Video seine Variante eines Smash selbst vorstellt.

Es ist wie ein Risotto. Die Basis bleibt, aber man kann es mit Pfifferlingen, Spargel oder Basilikum aufpeppen. So könnte auch Jörg Meyer gedacht haben und peppte den klassischen Smash auf mit einem Küchenaroma. Basilikum zog nun in die Bars der Welt ein und machte es der Gurke gleich. Mit einem kleinen aber feinen Unterschied. Die Gurke war ein Marketing der Firma Hendricks und überdeckte seither jeden Gingeschmack. Ganz nach dem Motto, schmeckt dir der Gin nicht mach eine Gurke rein und er wird lecker. Beim Basil Smash jedoch harmonieren alle Zutaten und überdecken sich nicht. 

„Ich hab das doch alles nicht gewollt“, sagt Jörg Meyer schelmisch. Vor über zehn Jahren, am 10. Juli 2008 erblickte der Cocktail auf dem Bitters Blog das Licht der Welt.  Joerg Meyer ist der Inhaber der Bar Le Lion und des Boilerman in Hamburg. Ein Erfolgsrezept war mit Sicherheit die Möglichkeit welche die Gesamte Welt veränderte. Die Möglichkeit die Das Internet mit sich brachte und Soziale Netzwerke über welche Jörg Meyer diesen Drink verteilte.

„Seit seinem Dasein habe ich bewusst kaum hundert davon getrunken und in einer anderen Bar bestelle ich ihn auch nicht, das würde ja wie ein Test wirken und wäre mir peinlich“, sagt Jörg Meyer und beginnt mit der Geschichte zur Entstehung.

„Ich war in New York und habe mich durch literweise Whisky Smashes getrunken. Wieder zurück, wollte ich einen Gin Smash herstellen, wir waren noch auf der Suche nach einem eigenen Profil und haben einiges ausprobiert. Da bekam ich einen Anruf (des bekannten Barmanns) John Gakuru, der sich zu einem Workshop im Le Lion, das gerade einmal sechs Monate auf hatte, angesagt hat.“

Im Verlauf der Veranstaltung fiel Meyer auch ein Rezeptbüchlein in die Hände. Nichts besonderes, allerdings sprang ihm eine Kreation ins Auge, die mit Basilikum als Garnitur arbeitete. Zunächst konnte er damit nichts anfangen, aber „am nächsten Abend habe ich mich daran erinnert“, sagt er.

Aber statt mit dem Basilikum als Beiwerk zu arbeiten, kommt er irgendwie auf die Idee ihn mit einer Zitronenhälfte zu muddeln / Smashen. Gin, geliebt für seine vielen Botanicals, das müsste doch funktionieren, denkt er sich.

Das Jörg Meyer nicht der einzige oder erste war, welcher diese Idee hatte ist mitlerweile zwar bekannt, doch war es schon immer so. Wer weiß sie viele Menschen einen Manhatten schon gerührt hatten bevor er durch eine Person dann bekannt wurde. Und auch wenn ANfang 2008 in Ulm Hariolf Sproll den gleichen Drink in den Händen hielt. Bekannt geworden ist er durch die Hände von Jörg Meyer. Keiner der beiden hatte sich die Idee gestohlen, doch in der Gin Welle die über die Welt flog und der Drang etwas besonderes zu kreieren machte es keinen all zu großen Zufall das mehrere die selbe Idee hatten. Der Parsley Smash zum Beispiel war im Sommer 2010 in den Händen von Alexander Morgenstern in Südtirol die Antwort auf den Basilikum. Aber ist er nun der Erfinder des Parsley Smash? Auch hier ist es wie  beim Basil Smash. Es braucht einen Gewissen bekanntheitsgrad und eine große Reichweite um als Kreator eine Position fest ein zu nehmen.

Alexander erlangte jedoch 11 Jahre später seine Position mit dem Negroni Sour  2012 und dem Negroni Tonic 2019 twistete er zwei Kategorien elegant ineinander. 

Der erste Gin Basil Smash entstand mit G’Vine Nouaison, einem französischen Gin mit 43,9 % Vol. und deutlichem Wacholderaroma. In seiner ersten, veröffentlichten Rezeptur gab Jörg Meyer 5 cl Gin als Basis des Cocktails an.